Falscher Mehltau 2021 im Wallis: Auswirkungen auf die Weinberge
Der Falsche Mehltau ist eine Pilzkrankheit der Weinrebe, die zum Austrocknen von Blättern und Trauben führt und an den charakteristischen Ölflecken auf dem Laub zu erkennen ist. Im Jahr 2021 war der Walliser Weinberg aufgrund starker Niederschläge und sehr kurzer Behandlungsfenster besonders stark betroffen. Die anfälligsten Rebsorten wie Merlot und Humagne Rouge erlitten erhebliche Ernteausfälle, während Johannisberg und Petite Arvine besser widerstanden. Bio- und konventionelle Winzer waren gleichermaßen betroffen, wobei die Häufigkeit und der richtige Zeitpunkt der Behandlungen entscheidend waren, um die Schäden zu begrenzen.
Von falschem Mehltau war 2021 oft die Rede. Diese Rebenkrankheit hat den Walliser Weinberg stark betroffen. Wir haben unsere Winzerinnen und Winzer gebeten, uns mehr über diese Plage im Weinbau zu erzählen.
Falscher Mehltau, was ist das?
Der falsche Mehltau ist ein Pilz, der sich auf den Blättern oder Trauben ansiedelt und diese austrocknen lässt. Auf den Blättern ist er an seinen berühmten Ölflecken zu erkennen, während auf den Trauben die Beeren vollständig dehydriert sind.
Welche Folgen hat diese Rebenkrankheit?
Die Hauptfolge ist ein Ernteausfall. Qualitativ sollte sich nichts ändern, da die getrockneten Trauben nicht in einer Lesekiste landen. Das andere Risiko ist ein grosser Blattverlust, was zu einem Problem bei der Photosynthese und damit zu einer mangelnden Reife der Rebe führen kann.
Warum war der Jahrgang 2021 besonders betroffen?
Die Niederschläge waren 2021 reichlich. Hinzu kam, dass die Zeitfenster für die Behandlung der Reben relativ kurz waren: Man kann nicht behandeln, wenn es regnet, da das Laub trocken sein muss, und es darf auch nicht direkt nach der Behandlung regnen. Diese Kombination von Faktoren erschwerte den Kampf gegen den falschen Mehltau für die Walliser Winzer besonders.
Kann der Ernteausfall im Wallis geschätzt werden?
Es gibt Sektoren, die stärker betroffen sind als andere, aber vor allem die Rebsorten spielen eine entscheidende Rolle. Der Merlot beispielsweise ist sehr anfällig für falschen Mehltau und wurde stark in Mitleidenschaft gezogen. Auch der Humagne Rouge ist betroffen. Andere Rebsorten hingegen kommen gut zurecht, wie der Johannisberg und der Petite Arvine. In jedem Fall ist es schwierig, die genaue Menge des Ernteverlusts vor der Weinlese zu schätzen.
| Rebsorte | Anfälligkeit für falschen Mehltau | Geschätzte Auswirkung |
|---|---|---|
| Merlot | Sehr hoch | Stark betroffen |
| Humagne Rouge | Hoch | Betroffen |
| Johannisberg (Sylvaner) | Gering | Wenig betroffen |
| Petite Arvine | Gering | Wenig betroffen |
Waren Bio-Winzer stärker betroffen?
Der Hauptunterschied besteht darin, dass Bio-Winzer nur Oberflächenbehandlungsmittel zur Verfügung haben und keine systemischen Produkte, die in die Pflanze eindringen können. Sie müssen daher die Reben nach Regen oder starkem Wachstum erneut behandeln und nur vorbeugend handeln – kein Produkt auf dem Markt kann die Krankheit stoppen, sobald sie sich im Inneren der Pflanze etabliert hat.
Einige Winzer handeln präventiv mit Abkochungen von Faulbaum und Schachtelhalm – gewissermaßen Kräutertees. Kupfer bleibt das aktivste Metall im Kampf gegen den falschen Mehltau.
Betrachtet man den Walliser Weinberg insgesamt, so lässt sich schwer sagen, dass Bio-Winzer mehr gelitten haben als konventionelle. Es war wirklich der Zeitpunkt der Behandlung und die Wiederholung der Behandlungen, die im Jahrgang 2021 den Unterschied ausmachten.
Möchten Sie mehr über Walliser Weine und die Herausforderungen des Weinbaus erfahren? Alle unsere Artikel finden Sie im Blog der Grappistes.
Questions fréquentes
Le mildiou est un champignon parasite qui s'attaque aux feuilles et aux grappes de vigne. Sur les feuilles, il se manifeste par des taches d'huile caractéristiques ; sur les grappes, il provoque la déshydratation complète des baies, entraînant des pertes de récolte importantes.
En 2021, les précipitations exceptionnellement abondantes ont créé des conditions idéales au développement du mildiou. Les vignerons ont également eu très peu de fenêtres météo favorables pour traiter, car les traitements ne peuvent s'appliquer que sur feuillage sec et sans pluie annoncée dans les heures suivantes.
Le Merlot et l'Humagne Rouge figurent parmi les cépages valaisans les plus sensibles au mildiou. À l'inverse, le Johannisberg (Sylvaner) et la Petite Arvine présentent une résistance naturellement plus élevée et ont mieux traversé le millésime 2021.
Non, le mildiou n'affecte pas directement la qualité du vin. Le raisin atteint, qui sèche sur pied avant la récolte, n'est tout simplement pas ramassé. Le risque qualitatif porte davantage sur un manque de maturité lié à la perte de feuillage, qui réduit la photosynthèse de la vigne.
Pas nécessairement. Les vignerons bio n'ont accès qu'à des produits de surface (notamment le cuivre et des décoctions de plantes comme la prêle ou la bourbaine), sans produits systémiques. Cela les oblige à intervenir plus fréquemment et uniquement en préventif. En 2021 en Valais, c'est surtout la régularité et le bon timing des traitements qui ont fait la différence, quel que soit le mode de viticulture.
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